Neues Jahr mit Lichtblick und Chancen

09.01.2019

Nachdem das Jahresendgeschäft trotz einiger Unwägbarkeiten mit dem Einholen von Bewilligungen für Sonntagsarbeit wohl für die allermeisten Metzgereien einen, wenn nicht gar den Umsatz­höhepunkt des vergangenen Jahres darstellte, gilt es bereits wieder den Fokus auf das neue Jahr zu lenken.

Dabei ist zentral, dass angesichts des sich immer mehr zuspitzenden Fachkräftemangels die Sicherstellung von ausreichend Nachwuchskräften noch mehr Platz einnimmt, und zwar nicht nur in den Aktivitäten des SFF, sondern in der gesamten Fleischbranche. Wohlwissend, dass dieses Unterfangen einer Herkulesaufgabe gleichkommt, hat der Hauptvorstand an seiner letzten Sitzung beschlossen, das Pensum des verbandseigenen Nachwuchsrekrutierers mit dem Ziel aufzustocken, nebst jungen Nachwuchskräften vor Ort vermehrt auch wieder Lehrbetriebe für die Ausbildung von Fleischfach­leuten zu gewinnen, und zwar für alle drei Fachrichtungen Gewinnung, Verarbeitung sowie Feinkost und Veredelung. In diesem Sinne ist die Meldung des Freiburger Metzgermeisterverbandes aus dem vergangenen Monat von besonderem Interesse, wonach in Zukunft erfreulich viele Lernende, nicht aber genügend Lehrbetriebe zur Verfügung stehen würden! Diese in Bezug auf die Lernenden sehr positive Entwicklung ist klar auf die vorbildlichen Werbeaktivitäten des Freiburger Regionalverbandes zurückzuführen, zeigt aber auch, dass eine aus­reichende Anzahl an geeigneten und gewillten Lehrbetrieben ebenso wichtig ist! Es bleibt nun zu hoffen, dass das Freiburger Beispiel der Nachwuchsrekrutierung möglichst viele Nachahmer finden und als gutes Omen für das neue Jahr dienen möge! Nebst weiteren, bereits bekannten Herausforderungen wie den gesellschaftlichen Diskussionen rund um das mit vielen Emotionen behaftete Lebensmittel Fleisch, aber auch der unablässig wachsenden Bürokratie werden auch 2019 wieder neue Aufgaben auf den Fleischsektor zukommen, die es tatkräftig zu meistern gilt. Diese – wie z. B. die Digitalisierung – gilt es, offensiv anzupacken, und zwar mit einem Mix von Massnahmen, die für jedes Unternehmen individuell auszugestalten und immer wieder aufs Neue zu hinterfragen sind. Hierzu wünsche ich Ihnen im Namen der Verbandsleitung viel Elan, Glück und Erfolg!

Ruedi Hadorn, SFF-Direktor

 
 
 
 
Elias Welti, Leiter Kommunikation und stv. Direktor SFF
 
 
 
 
 

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